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Vom Praktiker für Heimwerker
Hasenstall-Kaninchenstall selber bauen – aus Tierschutzgründen ohne Blechböden
Warum selber bauen?
- Weil es zusammen mit den Kindern eine Menge Spaß bedeutet.
- Weil Kinder durch diese Arbeiten einen ganz anderen Bezug zum Tier erhalten.
- Weil Sie durch den Einsatz Ihrer Arbeitskraft Geld sparen und ein damit Tierhaus bauen,
was Ihnen für diesen Preis kein Handwerksbetrieb liefern kann.
Wir geben Ihnen einen bebilderten Bauplan auf rund 20 Seiten an die Hand. Der Bauplan zeigt jedes einzelne Bauteil als bemaßte Zeichnung. Der Bausatz ist für Selbstbauer geeignet, die nur einfaches Werkzeug zur Hand haben. Es sind keine speziellen Kenntnisse nötig, lediglich Freude an handwerklichen Arbeiten muss vorhanden sein. Ausreichende Werkzeuge sind:
· Ein elektrischer Schrauber/Bohrer mit verschiedenen Einsätzen
· Ein rechter Winkel, Hammer, Kombizange, Bleistift und feines Schleifpapier
· Eine Handsäge ( Fuchsschwanz) für 2-3 kleine Sägeschnitte zur Anpassung
Weitere Werkzeuge wie z.B. ein Tacker für Klammern, Bandschleifer und Schwingschleifer sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.
Im gängigen Handel bekommen Sie weitgehend Importware. Dies sind in den meisten Fällen Artikel, die in der Materialqualität gnadenlos abgespeckt werden und demnach schon nach kurzer Zeit schlicht und ergreifend nicht mehr zu gebrauchen sind. Deshalb: wir liefern Ihnen gutes Material, Sie investieren die Arbeitszeit ( mithin den teuersten Faktor) und das Ergebnis wird Ihnen gefallen. Wir haben von unseren Kunden seit Jahren durchweg positives Feedback. Das überquellende Angebot im Handel/Internet vermittelt die Botschaft, es gäbe Ställe für 60,00 EUR. Mag sein, dass diese Produkte irgendetwas sind – nur, es sind keine Ställe. Man kann auch einen Gartenstuhl für 20,00 EUR kaufen. Auch dieser sieht nach „Stuhl“ aus – nur wenn der erste gestandene Mann sich draufsetzt, dann hat die ganze Gesellschaft etwas zum Lachen und das Geld ist futsch!
Wir kennen das alle. Im Grunde wissen wir auch alle, dass eine qualitativ gute Ware ihren Preis hat. Kaufen wir billig, dann kaufen wir nicht nur einmal, nein wir kaufen immer wieder und bezahlen am Schluss immer mehr. Unsere Produkte sind preiswert – aber keinesfalls billig!
Sie haben einen neuen Hausgenossen aufgenommen und möchten ihm eine schöne Unterkunft zukommen lassen. Sie möchten etwas „Richtiges“ und legen Wert auf gutes Material. Der Stall soll stabil sein – und vor allem selbst gebaut. Für Kinder ist das ein Erlebnis. In dem Sie etwas Zeit investieren, erhalten Sie mit den HEMO-Selbstbausätzen ein Tierhaus, welches Sie für diesen Preis in dieser Qualität im Handel nicht finden werden. Wir nehmen Ihnen die Suche nach den richtigen Materialien ab. Sie müssen keine großen Gebinde kaufen, die Sie nachher nicht mehr benötigen. Sie haben keinen Verschnitt.
Bei uns bekommen Sie keine Baumarktware. Wir lassen die Bretter, Latten und Rahmen in einem deutschen Hobelwerk extra anfertigen. Wir verwenden nur einwandfreies Holz in nordischer Qualität. Die Böden der Tierhäuser sind aus Polypropylen (Kunststoff, 10 mm Wabenplatten) in Industriequalität. Dieses Material bricht nicht, splittert nicht und ist äußerst robust. Die verwendeten Aushängescharniere sind aus schwerer, verzinkter Qualität. Die verwendeten Drahtgitter (Punktschweissgitter) stammen ebenfalls aus deutscher Produktion und sind mit Importware nicht zu vergleichen. Die von uns angebotene Lasur stammt ebenfalls aus deutscher Produktion und ist nach dem Trocknen unbedenklich.
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natürliches Holz, nordische Qualiät |
starkes, verzinktes Punktschweissgitter |
All diese Produkte bekommen Sie in keinem Baumarkt. Sicherlich sind diese Qualitäten teurer als Importware – aber es zahlt sich aus.
Unsere Baupläne sind erprobt, leicht zu lesen und zeigen Ihnen Schritt für Schritt und Bauteil für Bauteil wie es weiter geht. Jedes Einzelmaß ist abgebildet, die Zuordnung der Latten und Bretter ist problemlos möglich. Zusätzlich zu den Zeichnungen gibt es Foto´s, die fertige Bauteile im Original zeigen.
Die Auswahl und die Qualität der Baumaterialien sind entscheidend, wir haben das bereits erwähnt. Ein Außenstall sollte immer nur aus Vollholz gebaut werden. Wir verwenden natürlich gewachsenes Holz in nordischer Qualität – Fichte/Tanne. Diese Hölzer wurden technisch getrocknet und sind frei von Schädlingen. Die Latten und Bretter sind ausreichend dimensioniert, aber nicht zu klobig. Der Stall sollte nicht zu schwer werden und die Dimensionen müssen auch optisch „stimmig sein“. Der Zuschnitt der Bretter, Latten und Rahmen erfolgt auf modernen Anlagen.
In letzter Zeit werden im Handel vermehrt Ställe aus Übersee angeboten, bei den Material Verwendung findet, welches für ein Tierhaus überhaupt nicht geeignet ist. Dazu zählen Hartfaserplatten, Sperrholz oder Preßspanplatten. Diese Holzwerkstoffe sind preiswert und einfach zu verarbeiten – haben aber in oder an einem Tierhaus nichts zu suchen!
Ungiftige Lasuren helfen die Wasseraufnahme des natürlich gewachsenen Holzes zu verringern. Viele im Handel erhältliche Ställe sind „schön braun“ – aber Vorsicht: Gartenholzimprägnierungen enthalten oft Schwermetalle und sind keineswegs unbedenklich. Diese Imprägnierungen werden oft im Tauchverfahren eingebracht und die bedenklichen Inhaltsstoffe dringen tief in das Holz ein. Es werden auch Beizen verwendet, die für den Außenbereich nicht geeignet sind.
Innen sollte ein Stall überhaupt nicht gestrichen werden. Für das Tier ist natürliches, unbehandeltes Holz die beste Lösung. Kaninchen haben feine Nasen. Farben können den Tieren ganz schön stinken. Für den Außenanstrich sollten Sie eine gute, unbedenkliche Farbe verwenden. Gute Farben sind nicht billig, sind es aber Wert. Mit unserer Lasur genügt ein Anstrich.
Isolierung für den Winterbetrieb ist nicht erforderlich und technisch auch gar nicht machbar. Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag „Hasenstall winterfest“. Hasen und Kaninchen sind vom Hersteller für draußen entwickelt worden. Was sollen die Tiere in der freien Natur machen? Wichtig ist ein guter Luftaustausch, sonst werden die Tiere krank. Die Gase aus den Fäkalien müssen abziehen können. Unter Wärme bilden sich vermehrt Keime und Bakterien. Wichtig ist alleine, dass die Tiere trocken und zugfrei sitzen können. Kälte ist bei richtiger Haltung nicht das Problem.
Um einen Stall ( oder pauschal gesagt, einen Raum) gegen Kälte zu isolieren, müsste dieser hermetisch abgeschlossen sein: kein Gitter, keine Ritzen. Solange ein „Raum mit Öffnungen“ keine Wärmequelle hat, also die Kältezufuhr von außen größer ist als die Wärmezufuhr aus dem Raum, dann helfen keinerlei Isolierungen. Wenn Sie in Ihrem Wohnzimmer sitzen ( mit ganz dicken Wänden) und Sie schalten die Heizung ab und stellen das Fenster auf „Kipp“ – dann wird es drinnen genauso kalt wie draußen. Die Wärmeabstrahlung eines kleinen Tieres kann die Raumluft vielleicht erwärmen, wenn der „Raum“ komplett geschlossen ist, also keine Luft von drinnen nach draußen gehen kann.
Wir wissen, dass die Geschichte von den isolierten Ställen nicht aus den Köpfen zu bringen ist. Aber wir können das auch physikalisch nicht nachvollziehen. Nach unserer Ansicht geht das nicht. Es gibt Kaltställe und es gibt Warmställe. Ein Kaninchenstall ist und bleibt ein Kaltstall. Lesen Sie auch Kaninchen im Winter
Sollten wir falsch liegen, dann freuen wir uns über Ihre Kommentare.
HEMO Kleintierställe
Held & Mombrei
55286 Wörrstadt
www.hasenstallversand.de
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